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zondag 18 april 2010
donderdag 4 december 2008
Burgfest Herzogenrath
The little city of Herzogenrath in Germany (province/Bundesland Nordrhein-Westfalen) has done a lot of work, to become an touristical spot in the region nearby the Dutch border. The Saturday before the Burgfest (on the 31th of May), there was a cultural program (Wurmtal ohne Grenzen) to express the efforts of a fluctuating landscape (the Wurmtal). An area of 20 kilometers of nature and cultural things, nearby the little brook which floats through the hilly area.
The Wurm flows through 4 places:
Herzogenrath (Germany)
Übach-Palenberg (Germany)
Landgraaf (the Netherlands)
Kerkrade (the Netherlands)
It is pleasant to walk or cycle in this area. During centennials, nature did have had a large freedom, because there was never much interest in this area, because of the border.
Not only nature, but also the population in these 4 border-cities are quite similar to each other. Mostly existing of seniors, because for young people there is too less work.
Although the German and Dutch youth stay rather in their own country, the area is interesting.
In the summertime (during the several festivals and cultural events), theatre and music make it a pleasant stay in Herzogenrath. And you can also visit Burg Rode of course. This little castle got a totally new entrance from the side of the Kleikstrasse.
During the Burgfest (1th of June, 2008) the merchants dressed theirselves (and their stand) as if we were back in the Medieval times. Some men with large beards and tattoos and women in historical clothes played their parts near Burg Rode. There were Medieval professions like a blacksmith, an alchemist, a crystal gazer and more of these. And also people who suffered from the plague where begging on the castle-stairs.
A few weeks ago, I also visited a great project (Grenzenlos) for unemployed people and artists, who make beautiful art, fashion and gadgets in a relaxed atmosphere. They also have a small cafeteria, where they sell delicious cake and coffee. I really love the nice and easy atmosphere over there. The location: opposite of the main-entrance of Burg Rode.
For an impression: see the pictures that my girlfriend Sally made…
The Wurm flows through 4 places:
Herzogenrath (Germany)
Übach-Palenberg (Germany)
Landgraaf (the Netherlands)
Kerkrade (the Netherlands)
It is pleasant to walk or cycle in this area. During centennials, nature did have had a large freedom, because there was never much interest in this area, because of the border.
Not only nature, but also the population in these 4 border-cities are quite similar to each other. Mostly existing of seniors, because for young people there is too less work.
Although the German and Dutch youth stay rather in their own country, the area is interesting.
In the summertime (during the several festivals and cultural events), theatre and music make it a pleasant stay in Herzogenrath. And you can also visit Burg Rode of course. This little castle got a totally new entrance from the side of the Kleikstrasse.
During the Burgfest (1th of June, 2008) the merchants dressed theirselves (and their stand) as if we were back in the Medieval times. Some men with large beards and tattoos and women in historical clothes played their parts near Burg Rode. There were Medieval professions like a blacksmith, an alchemist, a crystal gazer and more of these. And also people who suffered from the plague where begging on the castle-stairs.
A few weeks ago, I also visited a great project (Grenzenlos) for unemployed people and artists, who make beautiful art, fashion and gadgets in a relaxed atmosphere. They also have a small cafeteria, where they sell delicious cake and coffee. I really love the nice and easy atmosphere over there. The location: opposite of the main-entrance of Burg Rode.
For an impression: see the pictures that my girlfriend Sally made…
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vrijdag 6 juni 2008
Herzogenrath und die Nachbarn
Denn die Welt hört nicht auf bei der Gemeindegrenze. Aber oft ist es einfach nett um die Nachbarn zu besuchen. Ich wohne in Kerkrade, gehe jedoch gerne mal einen Kaffee trinken in Herzogenrath (an der anderen Seite der Grenze).
Die Stadt Herzogenrath hat viel getan um das Burgfest zu einem Erfolg zu machen. Bravo!
Es hat warscheinlich viel Mühe und Geld gekostet. Persönlich bedauere ich es, das so wenig Niederländer dabei waren. Trotz der geringen Entfernung vergessen wir oft einander ein zu laden.
Oft denken Veranstalter nicht daran, Einladungen zu übersetzen und zu veröffentlichen in der lokalen und/oder regionalen Presse. Okay, áuch in den Niederlanden (Kerkrade, Heerlen, Landgraaf) vergisst mann dies regelmässig. Vielleicht muss mann an beiden Seiten von der Grenze etwas „grenzenloser" denken.
Was dass Thema „Grenzenlos" angeht: ich bin sehr charmiert von einer Bürgerinitiatieve in Herzogenrath. Etwas spezifischer: das Geschäft „Grenzenlos" in der Kleikstrasse.
Dort haben Künstler und arbeitslose Frauen die Initiative genommen, um mit Mode und Kunst eine Basis für eine bessere Zukunft zu schaffen.
Ich bedauere das solche Initiatieve in Kerkade oft scheitern, weil die Mieten der Läden viel zu hoch sind für startende Unternehmer. Teilweise ist (nach meiner persönlichen Meinung) die Kommunalpolitik hier verantwortlich für.
Aber nochmal zurück zu „Grenzenlos" in Herzogenrath: ich finde dieses Geschäft super, weil es Gemütlichkeit ausstrahlt und einen Hinterhof hat, wo man im Sommer herrlich von der Sonne und einer guten Tasse Kaffee geniessen kann.
Der „Mangokuchen" schmeckt hervorragend und hat obendrein das Prädikat „Fair-Trade".
Entwicklungshilfe in Herzogenrath, genau gegenüber der Burg Rode.
"Grenzenlos"
Kleikstrasse 81
D - 52134 Herzogenrath
Öffnungszeiten
Mo - Frei: 11.00 – 18.30 Uhr
Sa: 11.00 – 14.00 Uhr
Mi: geschlossen!
Für mehr Fotos:
http://zuidenwind.blogspot.com/2008/06/grenzeloos-en-bijzonder.html
(© Sally)
woensdag 2 april 2008
1 - Der Schrei aus der Tiefe
Woche um Woche, Monat für Monat schrieb Eduard seiner Liebsten immer wieder von seinen Sorgen und von seinen Freuden. Doch mit der Zeit wurden die Briefe kürzer. Dann kamen sie seltener, bis schliesslich nur noch wenige Grussworte Lotte erreichten; meist erst nach vielen Monaten. Letztendlich blieb jede Nachricht aus. Lotte sorgte sich sehr um ihren Verlobten, und es verging kein Tag, an dem sie nicht auf neue Nachrichten wartete. Immer wieder ging sie in den Burggarten, und mit geschlossenen Augen träumte sie von den Spielen der Kindheit.
An den Markttagen lief sie von Händler zu Händler und hoffte, von diesen Neues über Eduards Schicksal zu erfahren.
Eines Tages erschien ein Wahrsager auf dem Herzogenrather Markt. Auch ihn fragte sie nach Eduards Verbleib. Der Wahrsager erklärte sich bereit, seine Glaskugel zu befragen, wenn Lotte ihn dafür entlohnen wolle. Sie willigte sofort ein, wenn sie auch nicht viel Geld besass. Der Wahrsager lies sich von Eduards letzen Briefen erzählen, die Lotte ständigen Lesen schon auswendig hersagen konnte. Dann breitete er über seine Glaskugel ein schwarzes Tuch und steckte für einen kurzen Moment seinen Kopf darunter. Lotte kam es so vor, als schaue er stundenlang auf die Kugel.
Endlich blickte er sie mit sorgenvoller Miene an: "Ich habe Eduard gesehen. Aber was ich dir sagen muss, wird dich nicht trösten. Er lebt im Limburgischen in einer kleinen Handwerkstube. Er hat eine Frau und vier Kinder". Lotte blieb das Herz im Leib stehen. Immer und immer wieder verlangte sie die Nachricht von Eduard zu hören. "Ich kann nicht glauben, was Du mir sagst!", schrie sie dem Wahrsager ins Gesicht. Da ihr der Wahrsager aber hoch und heilig versicherte, dass sich seine Kugel noch nie geirrt habe, ging sie niedergeschlagen vom Marktplatz weg. Sie irrte geraume Zeit durch die Gassen des Städtchens. Endlich kam sie auch an den Erkensweiher, über dem im fahlen Mondlicht des Novemberabends dichte Nebel zogen.
Lottes Vater hatte sich inzwischen aus Sorge um seine Tochter mit seinen Nachbarn, die ihm die Nachricht von Eduard zugetragen hatten, auf die Suche nach ihr gemacht. Doch wo immer sie auch suchten, wen immer sie auch fragten - niemand wusste, wo Lotte war. Keiner hatte sie gesehen. Auch der Wahrsager war spurlos verschwunden.
Längst war dunkelste Nacht über Herzogenrath gekommen, als sie mit Fackeln das Gebiet um den Weiher absuchten - vergebens. Noch viele Tage und Nächte suchten alle nach Lotte - sie wurde nicht mehr gesehen. Grosse Trauer herrschte da in dem kleinen Städtchen, und wilde Gerüchte machten die Runde.
Ein Jahr war seit ihrem rätselhaften Verschwinden vergangen, als Fischer an einem nebligen Novemberabend mit ihrem Fang vom Weiher aufbrechen wollten. Wie erstarrten sie aber, als sie einen Schrei aus der Tiefe des Sees hörten. Einer war Nachbar Lootes, und er war sich ganz sicher, Lottes Stimme erkannt zu haben. Voller böser Ahnung liefen die Fischer vom Ort des Grauens weg.
Seither, so geht die Sage, kann man in nebligen Novembernächten, wenn der Mond den kleinen See mit seinem kalten Licht erleuchtet, einen Schrei aus der Tiefe vernehmen.
(to be continued……)
With special thanks to Sally, for the beautiful picture
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zondag 30 maart 2008
Eurode and tales from beyond the Dutch border
The old townhall of Kerkrade (the Netherlands).
Europe is one community and often people think about currency and trade. But there is also a culture- similarity and interest between local communities. E.g. Kerkrade (Netherlands) is almost grown together with Herzogenrath (Germany). In the Cold War-age, people of Eastern Europe couldn’t grasp the idea, that you can live so near by the border. Politicians are unfortunately not very interested in these locations/areas. Because in every country there is more interest for the middle of the country than for cities on or near the border.
The dialects in Kerkrade and Herzogenrath are quite similar. But many cultural things do not come over the border. Somehow we stick to our own language. Dutch is mostly not spoken by Germans.
But Germans are more interested in the Netherlands, than in reverse. Dutch people are not very interested in the other side of the eastern border, or it must be, that they have German relationships (family, friends, relatives etc.) or for trading.
I think that the problem pure practical is. E.g.: every leaflet, flyer, folder, etc. must be translated.
I will tell a few stories of this area in the upcoming columns... in German. Because it is a world language. The first story is a story about Herzogenrath...
(to be continued……)
The dialects in Kerkrade and Herzogenrath are quite similar. But many cultural things do not come over the border. Somehow we stick to our own language. Dutch is mostly not spoken by Germans.
But Germans are more interested in the Netherlands, than in reverse. Dutch people are not very interested in the other side of the eastern border, or it must be, that they have German relationships (family, friends, relatives etc.) or for trading.
I think that the problem pure practical is. E.g.: every leaflet, flyer, folder, etc. must be translated.
I will tell a few stories of this area in the upcoming columns... in German. Because it is a world language. The first story is a story about Herzogenrath...
(to be continued……)
With special thanks to Sally, for the beautiful pictures
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