dinsdag 28 juli 2009

World Music Contest






At this moment, Kerkrade is the radiant center of the brass-music-world. Until the 2nd of August 2009, the 16th WMC (Wereld Muziek Concours / World Music Contest) will be held in this lovely Dutch city.
Above, you see a few impressions from the city-centre of Kerkrade.
Maybe we may welcome you in 2013, at the next WMC ?!?

vrijdag 24 juli 2009

Sammeltassen gesucht (in Köln / Düsseldorf / Aachen)






















Meine Freundin sucht Sammeltassen.
Aber nur von den Sorten die Sie hier oben auf den Fotos sehen!!!
Minimum-Anzahl Kaffeetassen & Untertellerchen: 4 Stück (darf auch von verschiedenen Sorten sein...).
Ich biete: ab Eur 1,00 - 5,00 pro Set (Tasse & Unterteller; 100% in Ordnung). Auch wenn Sie beipassende Sachen (Zuckerdose Teller, usw.) haben, bitte Fotos mailen!

dinsdag 28 april 2009

Eupen



Eupen ist ein Belgisches Städtchen wo Deutsch gesprochen wird. Gut zu erreichen von Aachen und Kerkrade (Parkstad) aus. Die Autobahn bringt dich in zirka eine halbe Stunde in dieses nette Städchen voll Vergangenheit. Durch die hügelige Landschaft, ist das Zentrum verteilt in eine "Oberstadt" und "Unterstadt". Mit vielen Terrassen wo Motorfahrer, Radrennfahrer und andere Touristen geniessen können von einem kühlen Belgischen Bier oder einer leckeren Tasse Kaffee.
Im Nachhinein hat es absolut die Mühe gelohnt um nach Eupen zu kommen. Eupen ist, wie viele Gemeinden in Süd-Limburg, eine Stadt wo viele Ausflügler kommen.

In den Jahren 60 und 70 war dies ein Hobby von vielen „Tagestouristen": touren durch das Limburgische „Heuvelland"
Der Prototyp des Sonntagsfahrers.
Ich persönlich fahre nicht gerne. Ich komme lieber an (an meinem Reiseziel). Mich neugierig umschauen und die Atmosphäre geniessen. Und das kann mann nicht, sitzend in einem Auto oder auf einem Motorrad. Das Auto und das Motorrad sind für mich ausschliesslich die Mittel um irgendwo hin zu kommen…

Zufällig sehen wir, sitzend auf einer Terrasse, ein Schild dass uns aufmerksam macht auf einer Ausstellung. Neugierig wie wir sind, beschliessen wir um Mal rein zu schauen.
Später im Internet erfahre ich, das es sich um die Ausstellung "Glas" handelt, im Atelier Kunst & Bühne in Eupen, Kirchstraße 17 (in Eupen).
Einzigartig schöne Skulpturen aus Glas und Hartstein von u.a. Constant Beerden, Christophe Genard und Hubert Carpentier. Die Kunstwerke von Constant Beerden bekamen durch sandstralen eine extra Dimension. Großartige Objekte.
Die Gastgeberin lud uns ausserdem (und unerwartet) ein auf ein Glaß Weißwein.

Alles in allem war es ein vergnüglicher und lehrreicher Tag.
Mehr infos bezüglich Constant Beerden: www.beerden-collard.net/


"Freizeit zu nutzen wissen, ist das Resultat von Kultur und Erziehung."
Bertrand Russel

donderdag 4 december 2008

Burgfest Herzogenrath

The little city of Herzogenrath in Germany (province/Bundesland Nordrhein-Westfalen) has done a lot of work, to become an touristical spot in the region nearby the Dutch border. The Saturday before the Burgfest (on the 31th of May), there was a cultural program (Wurmtal ohne Grenzen) to express the efforts of a fluctuating landscape (the Wurmtal). An area of 20 kilometers of nature and cultural things, nearby the little brook which floats through the hilly area.
The Wurm flows through 4 places:

Herzogenrath (Germany)
Übach-Palenberg (Germany)
Landgraaf (the Netherlands)
Kerkrade (the Netherlands)

It is pleasant to walk or cycle in this area. During centennials, nature did have had a large freedom, because there was never much interest in this area, because of the border.
Not only nature, but also the population in these 4 border-cities are quite similar to each other. Mostly existing of seniors, because for young people there is too less work.
Although the German and Dutch youth stay rather in their own country, the area is interesting.
In the summertime (during the several festivals and cultural events), theatre and music make it a pleasant stay in Herzogenrath. And you can also visit Burg Rode of course. This little castle got a totally new entrance from the side of the Kleikstrasse.

During the Burgfest (1th of June, 2008) the merchants dressed theirselves (and their stand) as if we were back in the Medieval times. Some men with large beards and tattoos and women in historical clothes played their parts near Burg Rode. There were Medieval professions like a blacksmith, an alchemist, a crystal gazer and more of these. And also people who suffered from the plague where begging on the castle-stairs.

A few weeks ago, I also visited a great project (Grenzenlos) for unemployed people and artists, who make beautiful art, fashion and gadgets in a relaxed atmosphere. They also have a small cafeteria, where they sell delicious cake and coffee. I really love the nice and easy atmosphere over there. The location: opposite of the main-entrance of Burg Rode.

For an impression: see the pictures that my girlfriend Sally made…

vrijdag 6 juni 2008

Herzogenrath und die Nachbarn


Ich glaube in Internationalismus, aber auf díe Art und Weise das man mit den Nachbarn redet um so die Welt zu verbessern. Und sich zu Interessieren für alle Dinge ringsumher.
Denn die Welt hört nicht auf bei der Gemeindegrenze. Aber oft ist es einfach nett um die Nachbarn zu besuchen. Ich wohne in Kerkrade, gehe jedoch gerne mal einen Kaffee trinken in Herzogenrath (an der anderen Seite der Grenze).

Die Stadt Herzogenrath hat viel getan um das Burgfest zu einem Erfolg zu machen. Bravo!
Es hat warscheinlich viel Mühe und Geld gekostet. Persönlich bedauere ich es, das so wenig Niederländer dabei waren. Trotz der geringen Entfernung vergessen wir oft einander ein zu laden.
Oft denken Veranstalter nicht daran, Einladungen zu übersetzen und zu veröffentlichen in der lokalen und/oder regionalen Presse. Okay, áuch in den Niederlanden (Kerkrade, Heerlen, Landgraaf) vergisst mann dies regelmässig. Vielleicht muss mann an beiden Seiten von der Grenze etwas „grenzenloser" denken.

Was dass Thema „Grenzenlos" angeht: ich bin sehr charmiert von einer Bürgerinitiatieve in Herzogenrath. Etwas spezifischer: das Geschäft „Grenzenlos" in der Kleikstrasse.
Dort haben Künstler und arbeitslose Frauen die Initiative genommen, um mit Mode und Kunst eine Basis für eine bessere Zukunft zu schaffen.
Ich bedauere das solche Initiatieve in Kerkade oft scheitern, weil die Mieten der Läden viel zu hoch sind für startende Unternehmer. Teilweise ist (nach meiner persönlichen Meinung) die Kommunalpolitik hier verantwortlich für.

Aber nochmal zurück zu „Grenzenlos" in Herzogenrath: ich finde dieses Geschäft super, weil es Gemütlichkeit ausstrahlt und einen Hinterhof hat, wo man im Sommer herrlich von der Sonne und einer guten Tasse Kaffee geniessen kann.
Der „Mangokuchen" schmeckt hervorragend und hat obendrein das Prädikat „Fair-Trade".
Entwicklungshilfe in Herzogenrath, genau gegenüber der Burg Rode.

"Grenzenlos"
Kleikstrasse 81
D - 52134 Herzogenrath
Öffnungszeiten
Mo - Frei: 11.00 – 18.30 Uhr
Sa: 11.00 – 14.00 Uhr
Mi: geschlossen!

Für mehr Fotos:
http://zuidenwind.blogspot.com/2008/06/grenzeloos-en-bijzonder.html
(© Sally)

vrijdag 30 mei 2008

2 - Der Heilige Gerlach in Rolduc (part 3)

Nachdem er so nun sieben Jahre in der Fremde gewirkt hatte, beschloss er, in seine Heimat zurückzukehren und dort bis zu seinem Tod als Einsiedler im ewigen Gebet zu leben.

Nach einer langen und beschwerlichen Wanderschaft, erreichte er schliesslich wieder die geliebte Limburgische Heimat. Er verzichtete auch hier auf jede Bequemlichkeit und wählte nach der Lebensweise der strengen Einsiedler eine hohle Eiche in der Nähe von Houthem zu seiner Wohnstätte.

Oft hat man ihn in den nachfolgenden Jahren auf den Wegen der Walfahrer nach Maastricht und Aachen pilgern sehen. Solange der Mann, dessen Lebensführung schnell bekannt wurde, noch Kraft genug hatte, kehrte er ab und zu auch in Klosterrath ein. Seine Predigten sollen stets viele tausende Menschen gehört haben.

Nachdem er im Jahre 1177 verstorben war, verbreitete sich der Ruf der strengen und gotterfüllten Lebensweise immer mehr. Über seinem Grab wurde später ein Kloster der Norbertinerinnen gebaut.

In Klosterrath (Rolduc) erinnert noch ein Fenster in der Krypta an die Bekehrung des einstmaligen Turnierhelden.

dinsdag 15 april 2008

2 - Der Heilige Gerlach in Rolduc (part 2)

Das Turnier sollte nur noch wenige Tage dauern, da kam ein Bote in das Lager und verlangte ungestüm Einlass in Gerlachs Zelt. Gerlach rüstete sich jedoch gerade für einen wichtigen Kampf, der in Kürze beginnen sollte. So wollte er den Boten zunächst nicht empfangen und liess ihn wegschicken. Doch der Kundschafter blieb beharrlich und liess Gerlach wissen, das er Nachrichten von seiner Frau brächte.

Da horchte Gerlach auf, liess ihn zu sich und befahl ihm, seine Botschaft zu verkünden. Was er da hörte, liess ihm das Herz im Leibe stocken. Der Bote überbrachte ihm die Nachricht vom plötzlichen Tod seiner Frau. Gerlach liess sich die näheren Umstände erzählen. Da erkannte er, warum er nicht zum Turnier hätte ziehen sollen. "So habe ich Schuld am Tod meiner geliebten Gattin!" sagte er zu sich selbst. In aller Eile verliess er Jülich - wenigstens auf ihrem letzten Weg wollte er seine Frau noch begleiten.

Seinen Rückweg führte durch das Rolducker Land. Als er in die Nähe der Abtei kam, merkte er, das sein Pferd dringend eine Rast brauchte. So liess er sich bei dem damaligen Abt Erpo anmelden. Dieser empfing den weitbekannten Ritter, von dessen Unglück auch er schon vernommen hatte.

Immer schlimmere Schuldvorwürfe hatte Gerlach sich unterwegs gemacht. Endlich hatte er den festen Entschluss gefasst, als Zeichen der Reue und Buβe, sein Leben von dieser Stunde an zu ändern. Er wollte all sein Hab‘ und Gut verlassen, eine Walfahrt nach Rom antreten und sein weiteres Leben in den Dienst Gottes stellen. All dies erzählte er dem Klosterrather Abt.
Erpo bestärkte ihn in diesem Vorhaben und nahm Gerlach noch in derselben Stunde die Beichte ab.
Und wirklich löste Gerlach, nachdem er sich von all seinen Gütern getrennt hatte, sein Versprechen ein. Hab‘ und Gut verteilte er an die Armen, die Waffen lieβ er zerschmettern und legte statt des ritterlichen Panzerhemdes das Sackleinen des Buβes an. Zu Fuss und allein machte er sich als Walfahrer auf den weiten Weg nach Rom und schliesslich sogar nach Jerusalem. Sieben Jahre diente er dort den Armen und Kranken, ohne sich mit den tödlichen Krankheiten wie Pest und Cholera anzustecken. Auf wunderbare Weise blieb er von allen Krankheiten verschont.

(to be continued……)
Pictures: © Sally